Die Bewertung von Stellenangebots-Statistiken

Die Bewertung von Stellenangebots-Statistiken

liefert durch die blanken Arbeitsmarktzahlen der Jobbörse der dt. Arbeitsagentur kein brauchbares Bild, wenn man folgende Faktoren mit einbezieht:

Der Anzahl der tatsächlich verfügbarer Stellen nähert man sich an durch Abzug von u.a.
-nicht gelöschten Stellenangeboten
-Stellenangeboten, die zu Testzwecken eingestellt wurden
-Vorrats-Suchen, d.h., es werden Angebote eingestellt, die nicht wirklich aktuell zu besetzen sind, deren Billigbesetzung durch günstige Fachkraft allerdings Vorteile verspräche. Man sucht also auf Vorrat und schaut sich einmal an, was sich so meldet.
-Doppelmeldungen, die durch Variation der Jobkriterien die Streuweite erhöhen sollen.
Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass verschiedene private Vermittlungsfirmen, die kooperieren, auch entsprechend unter verschiedenem Namen die gleiche Stelle inseren können.

Hieraus folgt insgesamt:
Die Zahl der tatsächlich nicht existierenden oder nicht zur Verfügung stehenden, also fiktiven Stellen dürfte nicht unerheblich sein.

 

Auf der anderen Seite muss auch davon ausgegangen werden, dass sog. Bewerberprofile ggf. mehrfach für einen Bewerber vorhanden sind. Es kann also nicht zwingend von der Zahl der Profile auf die reale Zahl der Bewerber geschlossen werden.

 

Weiterhin wird die Ermittlung  der tatsächliche Anzahl der Bewerber im Falle der Jobbörse der Arbeitsagentur in vielen Fällen dadurch verhindert, dass nur max. 200 Suchtreffer angezeigt werden.
Dies hat dann leider auch ganz zufällig zur Folge, dass für gewisse Bereiche nicht wirklich ermittelt werden kann, ob tatsächlich Fachkräftemangel herrscht.

 

Es verbleibt also leider festzustellen, dass aus diesen Zahlen keine aussagekräftigen stellenmarktorientierten Einsichten zu gewinnen sind. Was vermutlich nicht wirklich zufällig so ist.

 

 

 

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Hallo arbeitende Welt,

und wieder erwächst aus dem Dunkeln des unendlich grossen verborgenen Blogoversums ein neuer Blog -diesmal allerdings anders als die anderen-  zur Beleuchtung des Themas Jobs, Arbeit, Arbeitswelt und alles was so dazugehören könnte.

Da dieser Blog besonders wichtig sein wird, unendliche unbekannte Neuigkeiten verkünden wird und auch ansonsten anders und besonders wird wie fast jeder andere Blog,  bekommt er dementsprechend einen besonderen Titel – einen der der Gewichtigkeit des Themas, der Autorenschaft und allem anderen genügend Genüge tut:

Das

>>   Jobzin   <<

tritt in das Licht der Welt.

Viel Spaß beim Betrachten, Wundern, Ärgern und Nachdenken 😉