Das Paradies auf der Palmeninsel

Das Paradies auf der Palmeninsel
(Fortschritt und Beschränkung I)

Erst war ein OS, das es auf die Palme trieb.
Alles dabei.
Einscchalten, glücklich sein.
Notizblock mit Malfunktion, Memo, Todo, 2 Mal-Apps.
Kalender mit allem.
Ohne Anmeldung. Einfach nutzen.
Keine Bedenken, dass die Daten im Netz lustig anderen
zu Diensten sind.
Mengen weiterer Apps gabs kostenlos.

Dann kam Andro.
Kostenlos.
Und keine Standard-Mal-App.
Und kein Todo.
Und sonst auch nix.
Muss man alles im Shop extra vergleichen, abholen und
seine Daten meist zur Schau stellen.
Und wenn man die mitgelieferte Termin-App voll nutzen
will, muss man sich anmelden und seine Termin-Daten irgendwo
im Netz teilen. Mit wem. Wer weiss.
Und es ist „kostenlos“ beim teuren Talkquatschfon dabei.
Aber dafür kann man sich kurz und schnell mitteilen
ob das Frühstück geschmeckt hat oder ausgefallen ist,
weil der Kaffee auf die Hose ist und man diese
schnell noch vor dem Meeting wechseln musste.

Und viele Sozioten liebten das schnelle Frühstücksgezwitscher.
Und es soll schon eine die Bahnhofstreppe runtergefallen sein
weil sie die Stufe verpasst hat beim Betrachten des
Croissant-Posts ihrer Frühstücksfreundin.

Aber die Palmeninsel ist untergegangen,
dafür gibt jetzt sieben AKWs mehr die den Saft für die
Zwitscherquatscher bereitstellen.

Und seit neuestem gibts die Zwitscherquatscherkontrolleure,
die solche und Foristen und alle anderen auch die eine
Meinung oder was zu sagen haben chekcen auf
Netzdurchsetzungsgesetzkompatibilität.

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Prognose und Echo aus dem Reich der Mitte

Prognose und Echo aus dem Reich der Mitte

Ein bekannter „deutscher Lichtkonzern“ beteiligt sich am „König der Lampen“ im Reich der Mitte, und gibt die Beteiligung wieder auf.
Nun kommt dieser „König der Lampen“ nach Deutschland, mit erheblicher Expansionsperspektive [1].
Ein Schelm wer Liustiges dabei denkt.

Sicherlich nicht völlig ohne Zusammenhang hierzu ist die vor so einiger Zeit geäußerte Bemerkung eines Kenner des Reiches der Mitte zu würdigen, die wesentlich die Rezeption der Rezeption von Kopien im Grossreich enthielt mit der Quintessenz, dass ebendiese konstruktionsähnlich produktionsgewürdigten Werke eben eine Würdigung des ursprünglichen Produzenten seien und durchaus nicht ebendeshalb als verwerflich anzusehen.

Und ebenso nicht völlig ohne Zusammenhang wird wohl auch zu würdigen sein die Bemerkung des Osram-Chef Olaf Berlien, der damals sprach von einer nicht strategischen Finanzbeteiligung und den Verkauf betreffend deshalb ohne geschäftlichen Auswirkungen, ebenda [1].

[1] https://www.welt.de/wirtschaft/article171195594/Chinesischer-Ex-Partner-von-Osram-wird-zum-Konkurrenten.html

Die Bewertung von Stellenangebots-Statistiken

Die Bewertung von Stellenangebots-Statistiken

liefert durch die blanken Arbeitsmarktzahlen der Jobbörse der dt. Arbeitsagentur kein brauchbares Bild, wenn man folgende Faktoren mit einbezieht:

Der Anzahl der tatsächlich verfügbarer Stellen nähert man sich an durch Abzug von u.a.
-nicht gelöschten Stellenangeboten
-Stellenangeboten, die zu Testzwecken eingestellt wurden
-Vorrats-Suchen, d.h., es werden Angebote eingestellt, die nicht wirklich aktuell zu besetzen sind, deren Billigbesetzung durch günstige Fachkraft allerdings Vorteile verspräche. Man sucht also auf Vorrat und schaut sich einmal an, was sich so meldet.
-Doppelmeldungen, die durch Variation der Jobkriterien die Streuweite erhöhen sollen.
Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass verschiedene private Vermittlungsfirmen, die kooperieren, auch entsprechend unter verschiedenem Namen die gleiche Stelle inseren können.

Hieraus folgt insgesamt:
Die Zahl der tatsächlich nicht existierenden oder nicht zur Verfügung stehenden, also fiktiven Stellen dürfte nicht unerheblich sein.

 

Auf der anderen Seite muss auch davon ausgegangen werden, dass sog. Bewerberprofile ggf. mehrfach für einen Bewerber vorhanden sind. Es kann also nicht zwingend von der Zahl der Profile auf die reale Zahl der Bewerber geschlossen werden.

 

Weiterhin wird die Ermittlung  der tatsächliche Anzahl der Bewerber im Falle der Jobbörse der Arbeitsagentur in vielen Fällen dadurch verhindert, dass nur max. 200 Suchtreffer angezeigt werden.
Dies hat dann leider auch ganz zufällig zur Folge, dass für gewisse Bereiche nicht wirklich ermittelt werden kann, ob tatsächlich Fachkräftemangel herrscht.

 

Es verbleibt also leider festzustellen, dass aus diesen Zahlen keine aussagekräftigen stellenmarktorientierten Einsichten zu gewinnen sind. Was vermutlich nicht wirklich zufällig so ist.

 

 

 

Hallo arbeitende Welt,

und wieder erwächst aus dem Dunkeln des unendlich grossen verborgenen Blogoversums ein neuer Blog -diesmal allerdings anders als die anderen-  zur Beleuchtung des Themas Jobs, Arbeit, Arbeitswelt und alles was so dazugehören könnte.

Da dieser Blog besonders wichtig sein wird, unendliche unbekannte Neuigkeiten verkünden wird und auch ansonsten anders und besonders wird wie fast jeder andere Blog,  bekommt er dementsprechend einen besonderen Titel – einen der der Gewichtigkeit des Themas, der Autorenschaft und allem anderen genügend Genüge tut:

Das

>>   Jobzin   <<

tritt in das Licht der Welt.

Viel Spaß beim Betrachten, Wundern, Ärgern und Nachdenken 😉