AA Statistik-Einblick 2015-05-01

AA Statistik aktuell 2015-05-01

Bewerberprofile: 3.044.175

Inserierte Stellen: 903.806

Ausbildungsstellen: 253.460


Aufschlüsselung nach Bereich, beginnend mit der größten Angebotsanzahl:

Metall, Maschinen- und Fahrzeugbau: 134060 Stellenangebote

Hilfstätigkeiten rd. 76100 Stellenangebote

Büro, Wirtschaft, Verwaltung rd. 72.000 Stellenangebote

Gesundheit, Medizin, Pflege, Sport rd. 71.700 Stellenangebote

Bau, Architektur, Vermessung rd. 68.600 Stellenangebote

weit abgeschlagen aus der sog. hoch-unterbelegten Fachkräfte-Branche:

IT, DV, Computer, Mathematik: rd. 27.900 Stellenangebote

—————————–

Man beachte, dass mit Stellenangeboten explizit gemeint ist, dass diese inseriert sind und NICHT, dass diese tatsächlich zur Verfügung stehen.

Wertvolle Details zur Verwertbarkeit solcher Zahlen finden sich in

https://jobzin.wordpress.com/2015/05/01/die-bewertung-von-stellenangebots-statistiken

Gehaltsstrukturen: Verbeamtet 500€ mehr als nicht verbeamtet

Gehaltsstrukturen: Verbeamtet 500€ mehr als nicht verbeamtet Quasi-Zitat: „Angestellte, die nach Tarifvertrag der Länder (TV-L) entlohnt werden, verdienen bis zu 500 Euro brutto weniger als verbeamtete Mitarbeiter.“ [1] Ein wesentlicher Aspekt des Beamtentums stellt die dem verbeamteten Mitarbeiter qua Beamtenstatus zur Verfügung gestellte Sicherheit dar. Diese Sicherheit ist durchaus in Geldeswert zu bemessen, so dass sich hieraus ein de-facto-Gehaltsaufschlag ergibt. Der verbeamtete Mitarbeiter hat nicht die Unsicherheiten und Anforderungen des freien Arbeitsmarktes zu tragen, braucht sich auch nicht um Tendenzen auf eben diesem Markt zu kümmern, die seine Arbeitsplatzsicherheit gefährden könnten. Somit ergibt sich durch die hier zu beobachtende Bezahlungsstruktur der verbeamteten Mitarbeiter eine Inversion des Grundgedankens der Bezahlungshöhe nach anzuwendenden Bemessungskriterien. Aus dem Umstand, dass es sich bei den nicht-verbeamteten Mitarbeitern noch um Mitarbeiter im Integrations- und im Versorgungsamt der Stadt Hamburg handelt, ergibt sich aufgrund der von einem öffentlichen Arbeitgebern zu erwartenden Sorgfaltspflicht eine besondere Pikanterie. Die hier zu verortende Schieflage bewerte ich als sehr erklärungsbedürftig. [1] http://www.welt.de/regionales/hamburg/article140144571/Inge-Hannemann-will-wissen-was-Kollegen-verdienen.html

Arbeitsmarkt-Politik: IW-Chef Hüther fordert mehr Flüchtlinge für deutschen Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt-Politik 2015/4:

IW-Chef Hüther fordert mehr Flüchtlinge für deutschen Arbeitsmarkt

Insbesondere wird beklagt, dass Arbeitskräfte-Wanderung zur Zeit wesentlich nur innereuropäisch erfolgt.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article140115933/IW-fordert-mehr-Fluechtlinge-fuer-deutschen-Arbeitsmarkt.html

Stichprobe P01 in die reale Jobwelt: Komfortjob

Stichprobe P01

liefert einen unrepräsentativen Realeinblick ( © ) durch autodeskriptive Selbstbetrachtung der Beprobten. Zusammenfassung der wesentlichen Punkte (Originalbeleg vorfindbar unter [1]) ergibt:

1. „Teammeeting mit bestem Kuchen. Die Reservierung des Besprechungsraumes scheint zu kurz“. [Anm.d.Beprobungsleiters: Es ist dem Anschein nach davon auszugehen, dass die als subjektiv zu beurteilende Wahrnehmung der als defizitär zu kurz wahrgenommen Besprechungsraum-Reservierungszeitspanne mit der ebenso subjektiv wahrgenommenen Güte des Kuchens korreliert]

2. „Nach Meeting Rezeptsuche im Internet“ [Anm.d.Beprobungsleiters: Keine Anmerkung ]

3. „Besuch bei Aldi mit eingeschoben vielosofischen Einlassungen“

4. „Zu Mittag Kuchen mit Fleisch und weitere Baileystorte “

5. „Folgend der Versuch, den Tag zu überstehen“

6. „Wegen zeitlichen Mismatches mit Frau P. nicht zu klärender Klärungsbedarf auf morgen verschoben“

7. „Beendung des Arbeitstages, gestiefelt und gesportes Anlehnen an Türrahmen des Arbeitsraums der Klärungsbedürftigen“ [Anm.d.Beprobungsleiters: Der Türrahmen kann auch zu einem anderen Raum gehört haben, semantisch nicht wirklich eindeutig, aber wahrscheinlich ]

Die Eingangsbemerkung des beprobten Eintrages, Zitat:

„Ich dachte eigentlich, ich gehe heute wieder zum Arbeiten ins Büro. Ich war auch da. Nur mit dem Arbeiten war es schwierig.“

kann daher als realistisch Einschätzung angesehen werden.

[1] http://floravonwegen.blog.de/2015/04/07/grosse-fressen-bitte-20225679/

Hallo arbeitende Welt,

und wieder erwächst aus dem Dunkeln des unendlich grossen verborgenen Blogoversums ein neuer Blog -diesmal allerdings anders als die anderen-  zur Beleuchtung des Themas Jobs, Arbeit, Arbeitswelt und alles was so dazugehören könnte.

Da dieser Blog besonders wichtig sein wird, unendliche unbekannte Neuigkeiten verkünden wird und auch ansonsten anders und besonders wird wie fast jeder andere Blog,  bekommt er dementsprechend einen besonderen Titel – einen der der Gewichtigkeit des Themas, der Autorenschaft und allem anderen genügend Genüge tut:

Das

>>   Jobzin   <<

tritt in das Licht der Welt.

Viel Spaß beim Betrachten, Wundern, Ärgern und Nachdenken 😉